Mikronährstoffe

Viele Beschwerden lassen sich auf einen Mangel an Mikronährstoffen zurückführen oder zumindest durch ein erhöhtes Angebot für den Körper bessern.

Mikronährstoffe können Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sein.

Jeder kennt Wadenkrämpfe, die sich unter Einnahme von Magnesium nachlassen.

Auch die Stärkung des Immunsystems durch Vitamin C und Zink ist weit verbreitet.

Aber wussten Sie, dass man bei langfristiger Einnahme eines Magensäureblockers auf erhöhte Einnahme von Vitamin B 12 achten muss? Das gleiche gilt für die Therapie mit Metformin bei Diabetes mellitus.

Wer ein Statin zur Senkung seines Cholesterinspiegels benötigt, kann an Muskelschmerzen leiden. Diese sind auf einen Mangel an Coenzym Q-10 zurückzuführen. Das Statin bremst neben der Cholesterinproduktion auch die von Coenzym Q-10 aus. Durch  Einnahme von Q-10 lassen sich die Beschwerden bessern.

Die Arteriosklerose, die zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann, wird durch oxidiertes LDL-Cholesterin verursacht. Mit antioxidativen Nährstoffen, wie Beta-Carotin, Vitamin C und E und Selen lässt sich die Oxidation verringern.

Wenn der koronaren Herzkrankheit eine endotheliale Dysfunktion zugrunde liegt, kann man durch Zufuhr von L-Arginin diese Dysfunktion beseitigen.

Dies sind einige Beispiele, wie man Krankheitszustände durch die Einnahme natürlicher körpereigener Mikronährstoffe lindern bzw. heilen kann.

Welche Nährstoffe im Einzelfall wichtig und nötig sind, ergibt sich aus der Anamnese, also der Krankengeschichte und speziellen Blutuntersuchungen.